Die Abwracker
Oder: Club der toten User

Eine satirisch-provokante Trendanalyse Anno 2010
(Stand: 01.08 2010)
(Update: 10.05.2012)


ACHTUNG...!!!!

Dieser Artikel entspricht meinem Kenntnisstand von August 2010 und beruht auf eigenen Erfahrungen
sowie Informationen verschiedener PC Fachforen und Securityseiten.
Für Rechtsnachteile die Dritten aus der Verwendung dieser Infos entstehen wird nicht gehaftet!

 

Bitte lesen Sie hierzu auch meinen DISCLAIMER !!!!!

Die Abwracker.....Der permanente Zwang zu neuen Betriebssystemen,,,,Der große Erfolg von XP hat vielen Nutzern den klaren Blick auf die schleichende System-Enteignung seit Win98 vernebelt. Die exzessive Abwrackpolitik der Hard- und Softwareschmieden aufgrund hausgemachter Abwärtsinkompatibilitäten älterer Betriebssysteme wird vor allem mit dem Deckmäntelchen erhöhter Sicherheitsstandards gerechtfertigt, die überhaupt erst durch die neuen Techniken erforderlich wurden. "Abwracken" ist spätestens seit Einführung der Umweltzonen Ende 2008 ein gängiges und beliebtes Verfahren und betraf in diesem Falle die Besitzer älterer Fahrzeuge, deren Abgasnormrmen sich nicht mehr durch Aufrüstung an die neuen Richtwerte der EU angleichen ließen. Genau dieses Prinzip gibt es auch in der IT-Branche: Das Schaffen von neuen Normen und Sicherheitsstandards mit dem Ziel, alte Hard- und Software aus dem Verkehr zu ziehen und immer wieder erneut Kasse zu machen.
Vorwort

"Abwracken" ist seit dem Jahrtausendwechsel vor allem zum Schlagwort der Jahre 2009 und 2010
und vielleicht seitdem sogar als neue Lebensphilosophie zum Motto des Jahrhunderts geworden.
Speziell in der IT-Branche erfährt es seitdem ständige Aufwertung als Synonym zum
diplomatischeren Vorgänger "Upgraden" in welchem, zumindest theoretisch,
auch noch eine gewisse Abwärtskompatibilität eine Rolle spielte. Diese wurde nun durch den hochaktuellen Trend zu
"Ex + Hopp Systemen" beim modernen
Abwracken gleich von vorneherein mit entsorgt.
Abwracken ist angesagt, cool, voll krass, stylish, dynamisch, dient dem Umweltschutz
ebenso wie der Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise und gilt überhaupt als das Allheilmittel unserer Zeit.
Wer
abwrackt, der erntet Anerkennung beim Nachbarn, Neid bei den weniger Betuchten
und wertet sich damit vor allem enorm selbst auf.
Regelmäßiges
Abwracken ist daher auch erklärte Grundpflicht zumindest eines jeden "Europäischen Weltbürgers".
Abwracken ist ein universeller Motor, schafft neue und sichert alte Arbeitsplätze, kurbelt die Wirtschaft an,
trägt durch Einsparung von Energie erheblich zum Umweltschutz bei.
Neue, emissionsärmere Techniken verlangsamen natürlich auch den Klimawechsel und bilden zugleich die Basis
jeder effizienten Entwicklungshilfe sowie eines globalen Friedenskonzeptes.
Abwracken ist also die Bestimmung unseres Jahrhunderts geworden!...
Wer diese Begeisterung trotz aller Vorteile für Deutschland, Europa und die Welt
immer noch nicht freiwillig teilt, der wird einfach zwangsmotiviert.
Für diesen Zweck bieten sich ganze Kataloge von Maßnahmen an, die allesamt eines gemeinsam haben:

Sie bauen damit auf die Ängste der Menschen vor Krankheiten, finanziellen Verlusten sowie Einbußen von Freiheit, Lebensqualität und Mobilität.
Oder sie drohen mit Rückschritten in anachronistische Zustände und Zusammenbruch aller bis heuer üblichen sozialen Strukturen,
wenn wir eines
nicht tun: Nämlich
Abwracken um damit vor allem eine geldgeile Industrie mitsamt ihren größenwahnsinnigen Managern zu füttern.
Das Geschäft muss schließlich boomen...Koste es den Verbraucher was immer es wolle!


History

Die erste wirtschaftlich nutzbare, weltweite Panikattacke in diesem Jahrtausend war wohl die
(mit viel PR geschürte) Angst vor dem "
Jahr 2000 Problem ",
für welches bekanntlich Experten aus aller Welt schier unüberschaubare Katastrophen bezüglich
der verschiedensten Bereiche, sowie einen regelrechten, globalen Supergau
der Datenverarbeitung und aller davon abhängigen Kommunikations- und Steuersysteme voraussagten.
Bis dato hatte man in der Computerbranche mit mäßigem Erfolg auf kleinere Maßnahmen zum Aufrüsten
bereits vorhandener älterer Systeme und vor allem auf Erstkäufe eines neuen Kundenkreises gesetzt,
der neuerdings nun auch via Supermarkt in die moderne Welt der Neuen Medien Einstieg fand.
Im Jahre 2000 hieß es dann erstmalig "
Abwracken" weil viele der bis dato noch in Gebrauch befindlichen PCs
angeblich die Jahr-2000-Umstellung aus technischen Gründen möglicherweise nicht überstehen würden.
Fortan konnte man in den ersten Monaten des neuen Jahrtausends an so gut wie jeder Strassenecke regelmäßig
eine ganz besondere Art von "technischem Sperrmüll" einsammeln:
Zahllose Win 3.11 und Win 95 Computer konnten einfach eingesammelt werden.
Als sich dann schließlich herausstellte, dass der große 2000-Supergau ausblieb,
hatten viele dieser Geräte neue Besitzer gefunden und konnten problemlos weiter benutzt werden.

Nach der Einführung der Umweltzonen Ende 2008 sahen sich Millionen von Besitzern älterer Fahrzeuge
unter dem Druck einer teilweise technisch nicht mehr realisierbarer oder zu kostenspieliger Nachrüstung
der Abgasanlage dazu genötigt, von einem Angebot der Bundesregierung Gebrauch zu machen,
welches ursprünglich lediglich als angebliche Maßnahme zur "Ankurbelung der Wirtschaft" gedacht war.
"
Abwracken" ist seitdem mittlerweile ein gängiges und beliebtes Schlagwort,
seit die im Juli 2009 beschlossene staatlichen "
Umweltprämie" Millionen von KFZ-Besitzern dazu animierte,
ihre meist noch völlig intakten, mindestens 9 Jahre alten Fahrzeuge zu verschrotten, um als Anreiz für den Erwerb eines Neufahrzeuges
eine einmalige Förderung von 2500 Euro einzustreichen.

Die Tendenz zum Wegwerfprodukt ist ja eigentlich nichts neues und sollte uns allen schon seit einigen Jahren auch aus der Computer-
und Unterhaltungsbranche wohlbekannt sein. Betrachtet man einmal die Anfänge des Computerzeitalters so etwa ab den 80er Jahren,
so ist diese geprägt durch eine zwar rasante, jedoch zu dieser Zeit meist noch weitgehend abwärtskompatible Entwicklung der Systeme,
da sich alleine aufgrund neuer Features bei einer bis dato noch recht begrenzten aber dafür aber sehr fachkundigen Nutzerklientel
aus dem Bereich von Wissenschaft und Universitäten nicht gerade atemberaubende Umsatzprognosen stellen ließen.
Internet für jedermann in einer halbwegs brauchbaren Form existierte nämlich erst ab etwa 1994.
Ende 1990 gab es einen einzigen Webserver, 5 Jahre später, also pünktlich zum Start von Win95, existierten dann schon ca. 10000 Rechner.
Weitere 5 Jahre später, zur Blütezeit von Win98/SE/ME/2K , war das Servervolumen bereits auf 25 Millionen angewachsen
und bildete damit eine ideale Basis zur Popularisierung und Nutzung des Internets für die breite Masse. Dazu boten nun auch Discounter wie z.b. Aldi praktisch jährlich preiswerte All in One Systeme für Lau an und förderten damit zusammen mit den ebenfalls immer häufiger angebotenen Highspeedzugängen und Flatrates der Provider die Vernetzung von Otto Normalverbraucher. Damit wurde der Internet-PC allmählich populärer als Jahre zuvor schon das Handy und eine bis dahin völlig neue wirtschaftliche Nische geschaffen, die heute weltweite Milliardenumsätze garantiert. Entsprechend stieg natürlich die Nachfrage. Was
Tünnes hatte, wollte Schäl nun erst recht!
Schnelles Internet wurde damit allmählich zum Standard.. Um 2005 schließlich wird die beeindruckende Zahl von
75 Millionen Webservern erreicht.

Quelle: http://www.netplanet.org/geschichte/neunziger.shtml


Aktuelle Tendenzen

A. Der permanente Zwang zu immer neuen Betriebssystemen
(Stand: 01.08 2010)

Wurde vor dem Jahrtausendwechsel noch werbewirksam auf Langlebigkeitsgarantien, Abwärtskompatibilität,
Verbraucherfreundlichkeit und langfristig garantierten Service gesetzt,
darf man sich heute, im Jahre 2010, als Hersteller, Händler oder Servicedienstleister nun endlich ganz offiziell und unverblümt
dem allgemeinen Trend zum
Abwracken anschließen! Was das Jahr 2000 Problem nicht geschafft hat, wird nun kurzerhand einfach hausgemacht! Durch immer kürzere Supportintervalle und exzessive One-Way-Upgradespiralen werden Hard- und Software
einschließlich der gängigen Betriebssysteme immer mehr zu Wegwerfprodukten mit Verfallsdatum. Allen voran die Redmonder Softwareschmiede Microsoft, die diesen Usus schon Mitte/Ende der 90er Jahre auf den Weg brachte und spätestens seit dem
25. Oktober 2001 mit dem Verkaufsstart von WinXP wohl die meisten Erfahrungen mit produktintegrierter Nutzerenteignung hat. Nachdem die ersten Unkenrufe u.a. wegen der Zwangsregistrierung abgeklungen waren, wurde XP rasch populär und der vermutlich bisher größte Verkaufsschlager in der Firmengeschichte von Microsoft. Trotz aller damit verbundenen offensichtlichen Macken und Nachteile wechselten in den folgenden Jahren teils freiwillig, teils auch nur wegen bestimmter Inkompatibilitätsprobleme mit neuerer Software immer mehr Kunden zu WinXP und machten es weltweit zu ihrem Lieblingssystem. Das nachgeschobene VISTA dagegen entwickelte sich zu einem ausgesprochenen Flop.

Abwracken gilt ab sofort (2010) als innovativ, dynamisch,
umweltbewußt und natürlich als perfektes Allheilmittel gegen die Weltwirtschaftskrise.
Egal, Ob es sich um die neuesten Handys, Navisysteme, Netbooks, I-Phones oder Gamekonsolen handelt
Der Nutzer ist stolz auf seine neuen Errungenschaften und prahlt damit möglichst ausgiebig vor Gleichgesinnten.
Aber erst die Masse möglichst vieler naiver Käufer dieser Produkte ermöglicht den gewinnversprechenden Durchbruch einer betimmten Produktlinie. Dazu muss natürlich viel Werbung gemacht, und am Besten gleich eine ganz neue Lebensphilosophie in die breiten Massen impletiert werden.

Zur Durchsetzung dieser Ziele lassen sich Politik und Industrie dann auch weltweit so einiges einfallen.
Ob es sich nun um
Pandemien, Umweltskandale oder Finanzkrisen handelt:
Hauptsache es erzeugt mächtig Angst oder zumindest Unsicherheit.
Mit der Wahrhaiet wird es dann zuweilen auch nicht so genau genommen...
Selbst wenn die eine oder andere Seifenblase platzen sollte..
Ein williges Bauernopfer vor allem aus den Reihen der oberen Etagen findet sich im Tausch
gegen eine lukrative Pension fast immer. Dabei finde ich es sehr bemerkenswert,
dass gerade
öffentliche bzw. staatliche Unternehmen
diese neumodischen Entwicklungen und Verpflichtungen ganz individuell verschieden wahrnehmen und damit,
aktuell im Falle der Bahn, vor allem ihre eigene
Vorbildfunktion erheblich torpedieren.
Da wird vermutlich aus aus spartechnischen Gründen ein wirklich zwingend notwendiges

Abwracken
defekter Aggregate und Züge aufgeschoben und lieber das wiederholte Massenkollabieren von Fahrgästen
in fast 50 Grad heißen ICE-Zügen in Kauf genommen, wobei sich nun zumindest das Modewort "Klimawechsel"
als perfekte Entschuldigung für das Versagen der mittlerweile wohl völlig überalterten Klimaanlagen missbrauchen lässt.
Natürlich gab es solche und ähnliche Entwicklungen schon seit Menschengedenken,
aber erst mit der Jahrtausendwende wurden, bedingt durch die ständig gewachsene
globale Kommunikation des Internets nun auch für den Normalbürger immer mehr die Spitzen
eines Eisberges aus Schulden und Betrug sichtbar, die schon seit Ewigkeiten als Kollateralschäden
unseres Wirtschaftswunders und der freien Marktwirtschaft vor sich hin kumulierten
und mittlerweile gigantische Ausmaße angenommen haben. All diese Missstände und ihre teils
katastrophalen Folgen lassen sich andererseits perfekt wirtschaftlich ausschlachten.

Einige schließen sich vor allem dem neuen Abwrack-Vokabular an,
und setzen dabei auf mundartliche Slogans wie:
"Da simmer dabei!!!"
Auch hier gilt aber nach wie vor die alte Weisheit:
"Des Einen Leid, ist des Anderen Freud."
(Oder: "Den letzten beißen die Hunde!")

Dabei orientiert man sich gerade in den aktuellen wirtschaftlichen Notzeiten u.a. nach der naiven Grundeinstellung vieler potentieller Kunden:
Uns geht's zwar finanziell grottenschlecht, wir leben von
Hartz IV, und eigentlich ist Sparkurs angesagt, aber dennoch wollen wir
einen Neuwagen mit grüner Plakette, einen High-End-Laptop mit Win7, ein Navigerät mit Satellitentelefon,
ein IPhone mit Universalflatrate und natürlich noch mindestens eine 128MBit Standleitung für ultraschnelles Surfen und Streamen daheim.
Ratenkäufe werden von Seiten der Anbieter leicht gemacht und bei Zahlungsunfähigkeit kann man ja immer noch
Privatinsolvenz anmelden!

Wozu da noch Rücksicht auf "Minderheiten" nehmen,
die - aus welchen Gründen auch immer - nun mal langfristig an ein älteres Betriebssystem und/oder einen langsameren Internetzugang gebunden sind?
Nach einem bislang unbestätigten Gerücht soll es ja zumindest jenseits der Ballungsgebiete in ländlichen Gebieten sogar noch Menschen geben,
die sich mit einem 56kbit Analogmodem einwählen müssen, um ebenfalls in den Genuss der Segnungen des Internets zu gelangen...
Ob das noch auf Dauer mit den neuen Betriebssystemen und Browsern kompatibel ist?

Egal! Und überhaupt: Sehr viel weiter als bis zur theoretisch
erreichbaren CO2 Emissionsreduzierung muss ja heutzutage ohnehin nicht mehr gedacht werden.

Ansonsten lässt sich heute lieber guten Gewissens von den Versprechen der Provider
betreffs ultimativer Surferlebnisse unter dem Schutz der angeblich so hohen Sicherheitsansprüche neuer Systeme einlullen,
saugt bedenkenlos in Millisekunden unkontrollierte, riesige Datenmengen, Streamingvideos und Musikdateien von irgendwelchen suspekten Servern in Hinterschurkistan, kommuniziert weltweit über riesige
Communities und Kontaktforen mit kilometergroßen Sicherheitslöchern ,
und bildet sich dann auch noch ein, über die Flatrates der High-Speed-Provider das alles für lau oder gar umsonst zu bekommen.
Hauptsache, die allerneuesten Games und der dazugehörige Schnickschnack laufen ohne zu ruckeln und alles blinkt und poppt recht schön.
Dass es der etablierten Hard- und Softwareindustrie aber keineswegs um Umweltfreundlichkeit oder gar Sicherheit der Nutzer geht,
sondern ausschließlich um die durch scheinbar innovative Entwicklungen mit versteckten Sicherheitslöchern
zu erwartenden Milliardengewinne, ist offenbar leider nur wenigen Insidern klar.
Oder besser gesagt: Man will das eigentlich auch gar nicht wissen, da es einem nur gehörig den Spass verdirbt.

Neben Datenspionage, Datenhandel, aufgezwungenen Abonnements und bereits vorprogrammierten Verfallsdaten in ihren Produkten,
um diese dann später durch Update- Upgrade- und Neukaufzwänge immer wieder aufs Neue so (folge-) kostenintensiv wie nur möglich vermarkten zu können, ist auch eine geheime Zusammenarbeit der offiziellen Softwareschmieden mit professionellen Male- und Spywareherstellern unter diesem Sichtwinkel durchaus nicht auszuschließen.


B. Die Evolution des Internets
(Stand: 02.03 2011)

Abgesehen von den hier bisher diskutierten, meist völlig überflüssigen Abwrackbestrebungen
einer profitgesteuerten Industrie gibt es aber auch
unabwendbare Prozesse,
die ein Upgrade der bestehenden Technik
zwingend nötig machen.
Einer dieser Prozesse ist u.a. das mittlerweile schon fast exponentielle Wachstum des Internets.

Keine Frage: Wenn der aktuelle Boom des Internets so weitergeht wie bisher gehen uns weltweit irgendwann
die noch freien IP-Adressen aus. Dies würde natürlich eine sofortige Stagnation des weiteren Wachstums
dieses wichtigen Mediums bedeuten. Die "
Number Resource Organization" (NRO), in der alle Registrare
von IP-Adressen vereint sind, beobachtet alle diese Entwicklungen weltweit sehr genau.
Sie teilte 2010 schließlich mit, dass zu diesem Zeitpunkt die aktuellen Rest-Ressourcen an noch freien IP-Adressen unter IPv4
nur noch weniger als 10 % betragen haben sollen, es könne jedoch nicht genau vorhergesagt werden,
wann auch diese letzten IPv4-Adressen aufgebraucht sein würden.
Man rechne aber durchaus schon in den Jahren
2011-2012 mit der endgültigen Erschöpfung der IPv4 Ressourcen.
Es spricht also vieles dafür, dass die unverzügliche Umstellung auf
IPv6 schon in Kürze absolut notwendig sein wird.

Am 14. und 15. Mai 2009 fand der zweite deutsche IPv6-Gipfel am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt,
auf welchem ein "nationaler Aktionsplan" des sog. "
Deutschen IPv6 Rates" zum Umstieg auf IPv6 beschlossen wurde.
Dieser Aktionsplan wird seitdem ständig aktualisiert.
Sie können diesen Aktionsplan als PDF-Datei hier downloaden:
IPv6-Aktionsplan.pdf


Dabei sollte der Wechsel von IPv4 auf IPv6 grundsätzlich in
drei Schritten erfolgen:

Im ersten Schritt sollten Provider und Organisationen angeblich schon bis 2010 - und zunächst noch freiwillig - das neue
IPv6
anbieten sowie alle öffentlichen Router auf das neue Protokoll umgestellt werden.

Im
zweiten Schritt sollen diese Maßnahmen dann sowohl für Organisationen als auch Internetanbieter verpflichtend sein.

Der dritte Schritt soll dann nach der eigentlichen Umstellung auf IPv6 zusätzlich eine gewisse Abwärtskompatibilität
durch parallel angebotene IPv4 Adressen gewährleisten, um bestimmte noch auf IPv4 angewiesene Dienste wieder einzubinden.

Mehr darüber finden Sie auf den Internetseiten des Deutschen IPv6 Rates:
http://www.ipv6council.de/index.html?L=1

Bisher wurden IP-Adressen im Rahmen des alten Standards IPv4 (= Internet Protokoll, Version 4) bereitgestellt.
Das bisherige System beruhte auf einer Zahlenkombination von 6 Gruppen zu 1-3 Ziffern, wie z.B.:
120.34.56.890.
Das schränkt natürlich die Zahl der möglichen IP-Adressen stärker ein als beim geplanten, zukünftigen Standard IPv6
(= Internet Protokoll, Version 6), mit 8 Gruppen zu 1-4 Ziffern
plus Buchstaben, wie Z.B.:
1234.45.0.0.abc1.008.0.ef78.
Zwar sollten die meisten (neueren!) Rechner und Betriebssysteme mit der geplanten Umstellung ohne Probleme klarkommen,
da zumindest ab Windows Vista IPv6
Unterstützung bereits vorhanden ist und auch für WinXP noch ein entsprechendes Update
verfügbar gemacht werden dürfte. Ältere Betriebssysteme wie Win 98/SE/ME trifft es allerdings hart.
Mit der Einführung von IPv6 dürften weltweit eine große Anzahl von Rechnern ihre bisherige Internettauglichkeit ersatzlos einbüßen
und deren Besitzer nun endgültig gezwungen sein, neue Hard- und Software anzuschaffen.
Dass hiermit ein Milliardengeschäft für Industrie und Softwareschmieden verbunden ist, versteht sich natürlich von selbst.

Der endgültige Countdown beginnt dann am 8.Juni 2011 mit dem sog. "World IPv6 day", an dem zunächst ein Dual-Stack-Betrieb
auf mehreren großen Webseiten getestet werden soll.

Wenn Sie wissen wollen, ob ihr PC und Ihr Internetzugang bereits IPv6-tauglich sind oder nicht, empfehle ich Ihnen diese Testseite:

http://test-ipv6.com

Sie analysiert Ihr System und Ihren Zugang auf IPv6 Konnektivität und teilt Ihnen das Ergebnis in einer Zusammenfassung wie im folgenden Screenshot mit:

In diesem aktuellen Beispiel wird zwar am 8. Juni 2011 mit dem getesteten System noch nicht allzuviel passieren, uneingeschränkte Internetnutzung
ist aber zukünftig nur noch dann gewährleistet, wenn die Inhalte sowohl unter IPv4 als auch IPv6
gleichzeitig verfügbar sind.

Über die mit IPV6 verbundenen Sicherheitsrisiken können Sie sich in folgendem, 53 minütigen Video informieren:

IPv6 und die Sicherheit (27.Mai 2011)

Der Sicherheitsexperte Marc Heuse gibt eine Einführung zur aktuellen Situation bei IPv6
und die damit verbundenen Sicherheitsprobleme.
Auf dem CCC-Kongress 2010 (27C3) hielt der international anerkannte -Sicherheitsexperte
Marc Heuse
einen Vortrag über
Recent advances in IPv6 insecurities, der einen guten Einstieg
in die Sicherheitsprobleme rund um IPv6 gibt.

Sehen Sie HIER das englischsprachige Video


Meine Meinung:

Leider sind ja heutzutage die altbewährten Sprüche der Pionierzeiten wie
"Never change a running system" weitgehend aus der Mode geraten.

(Siehe dazu: "Never change a running system" )

Aber Neues muss keineswegs zwangsläufig auch besser sein! Grundsätzlich wird hier zunächst mal Entwicklung auf Kosten der Kunden betrieben.
Gerade wenn die ersten, in der Regel noch harmlosen Kinderkrankheiten eines neuen Produktes überstanden sind,
werden mit der Zeit dann oft noch viel erheblichere Macken und schwere Sicherheitsmängel erkennbar.
Daher ist es sicher nicht falsch, zumindest zweigleisig zu fahren und sich im Zweifelsfalle lieber auf altbekannte Produkte zu verlassen,
als blind irgendwelchen angesagten Novitäten zu vertrauen! Das betrifft in ganz besonderem Maße die IT-Branche.

Zudem zeigt sich allmählich ein gewaltiger Pferdefuß:
Spätestens seit der glorreichen Entwicklung umsatzfördernder Upgrade-Abwrack-Spiralen durch ein von industrieller Seite künstlich
aufgeblähtes Bedrohungspotential sind die mittlerweile als obligat definierten Sicherheitsstandards aufgrund fachlicher Überforderung
für den durchschnittlichen Nutzer eher ineffizient und kontraproduktiv. Gerade die neueren Browser und Systeme verführen den Nutzer
nur zu leicht dazu, sich in Unkenntnis und blindem Vertrauen auf das Sicherheitsmanagement der Software in höchst suspekte Webumgebungen
zu begeben und sich durch Nutzung erweiterter Funktionalitäten überhaupt erst zum Ziel wirklich gefährlicher Attacken zu machen.

XP war gestern...Statt Longhorn kam VISTA und schließlich Win 7!
Leider hat sich diese inflationäre Tendenz des "Verfallsdatums" von Betriebssystemen mittlerweile extrem verschärft,
da die meiste Software einschließlich der fürs Surfen wichtigen Internet-Browser in den aktuellen Versionen
nur noch von Betriebssystemen ab Win XP aufwärts unterstützt werden.

Auch die Webanbieter selbst zwingen dem User immer neuere Flash- Java-, und Readerversionen auf.
Sicherheitstechnisch bedenkliche Module auf Aktive-X- und Javascriptbasis werden zur Regel.
Die dadurch erzielten Gewinne an Funktionalitätsbandbreite und Performance moderner Webseiten erfordern einerseits immer neue Browser,
Die damit zugleich verbundene erhöhte Angreifbarkeit der Systeme andererseits ständige, zusätzliche Sicherheitsupdates sowie neue,
externe Sicherheitsprogramme, die aber aktuell fast ausnahmslos auch nur noch auf XP / VISTA / und Win7 Plattformen laufen
und normalerweise auch nur noch dort installiert werden können.

Nun, wir schreiben das Jahr 2010, und es hat mittlerweile wohl nicht mehr
viel Sinn gegen
XP und Win 7 zu wettern, vor allem deshalb,
weil die (im Gegensatz zu 98/SE) zugegeben einfachere Handhabung und
scheinbar größere Stabilität der Systeme viele User in gefährlicher
Zufriedenheit schwelgen lassen.
Mal ganz abgesehen von dem Microsoft-Megaflop "
VISTA", einem System das eigentlich niemand wollte:
Der große Erfolg von XP hat leider vielen den klaren Blick auf die schleichende System-Enteignung
und heimlichen Kontrollmöglichkeiten durchMicrosoft vernebelt,
die ich nach wie vor extrem bedenklich finde. (Siehe dazu auch meinen Beitrag von 2002:
Windoofs XP)

Mittlerweile gehört ja nun auch XP schon zu den "älteren" Veteranen und
Microsoft hat seit dem
12.Juli 2010 nun auch den normalen Support für Win XP/ SP2 eingestellt.
Der Support für SP3 soll zwar angeblich noch bis
2014 fortgesetzt werden, dennoch empfiehlt man dringend und angeblich
"...wegen der erhöhten sicherheitstechnischen Anforderungen aufgrund des gestiegenen technischen
Niveaus der kriminellen Internetszene..." ein Upgrade auf Win 7. (Natürlich, was auch sonst?)
Dass aber gerade viele der neuen und angeblich sichereren technischen Features überhaupt erst zu einem Anstieg der kriminellen Möglichkeiten geführt haben und auch unter Win 7 sicherlich weiterhin führen werden, bleibt natürlich dabei weitgehend unerwähnt.

Wer einmal aufmerksam die Newsletter auf meinen Seiten oder auch direkt auf
Heise.de verfolgt,
der bekommt sehr rasch den (durchaus richtigen) Eindruck, dass sich gerade durch die jeweils aktuellsten Upgrades und Sicherheitsupdates offensichtlich schon nach kurzer Zeit immer wieder neue Sicherheitslöcher auftun, die nach entsprechender Veröffentlichung dann auch ausgiebig zu kriminellen Aktionen einladen und somit immer wieder die Notwendigkeit weiterer Updates/Upgrades begründen, sowie schließlich erneut zum mittlerweile ja wohlbekannten
"Abwracken" führen müssen.

Diese "
Upgrade-Abwrack-Spirale" hat logischerweise kein Ende und ist natürlich zugleich
der effektivste Motor der Hard- und Softwarebranche überhaupt.
Dabei erkennt man deutlich zwei Tendenzen:
Die
erste basiert gezielt auf fehlender Abwärtskompatibilität neuerer Anwendungen und Features.
Die
zweite dagegen auf dem künstlich gesteigerten Sicherheitsbewußtsein einer Klientel von Usern, ohne deren permanente Angst vor dem Spyware, dem damit zusammenhängenden Missbrauch ihrer Daten, Kompromittierung Ihres Rechners zugunsten von Botnetzen, oder anderen kriminellen Machenschaften die gesamte IT-Branche zu Recht ihr weiteres Wachstum gefährdet sieht.

Was würde ein Betriebssystem schon an Folgeeinnahmen bringen, wenn es
wirklich auf viele Jahre sicher, stabil und zuverlässig wäre?
Meine drei 98-Systeme laufen nun schon seit über 12 Jahren und mein ME-System seit etwa 10Jahren
ohne größere Crashs und mussten bisher auch
noch nie neu aufgesetzt werden.
Allerdings habe ich die Systeme von Anfang an mit zahlreichen Zusatztools versehen, etwas modifiziert,
ganz selten mal Dateien repariert und vor allem rundum regelmäßig gewartet.
Dabei verstehe ich unter "Wartung" aber keineswegs das kritiklose Installieren irgendwelcher von den Herstellern
proklamierter Sicherheitsupdates, sondern vor allem das Aufspüren und Löschen von überflüssigen oder fehlerhaften Dateileichen im System und der Registry, sowie dem regelmäßigen Scan mit Antivirenprogrammen Rootkiscannern und Antispywaretools.
Kunden mit entsprechenden Fachwissen und der Intension zur regelmäßigen Systempflege sind in der der IT-Branche
natürlich nicht gerade beliebt, bringen sie doch reichlich Stress durch Reklamationen, kritische Veröffentlichungen über Bugs und Datenpannen sowie PR-schädliche Userblogs in ihre "innovative" Vertriebspolitik.
Vor allem können Hersteller und Distributoren bei solchen Kunden nur sehr begrenzt auf Einnahmen durch Folgekosten hoffen.
Also musste natürlich langfristig irgendein ultimativer Zwang zum Upgrade oder Neukauf geschaffen werden....

Das fing seinerzeit schon unter Dos und Win 3.11 mit den ersten primitiven
Viren und später Würmern und Trojanern an, und entwickelte sich seitdem immer weiter.
Bis kurz vor der Jahrtausendwende wurde man noch geradezu als paranoid belächelt,
wenn man etwa eine Firewall und einen Virenscanner auf dem Rechner hatte. Heute ist das schon absoluter Standard.
Dabei kam das explosionsartige Ansteigen der Internetkriminalitätsrate allen kommerziellen Entwicklern natürlich sehr gelegen.
Was anfangs nur eine relativ kleine, erlauchte Gruppe von Hackern Crackern und Scriptkiddies aus verschiedenen,
vieleicht eher "sportlichen" oder gar moralischen Gründen begannen, machten sich schon bald auch kriminelle Elemente zu eigen.
Heute dominieren in zunehmendem Maße weltweit agierende, mafiöse Strukturen und erreichen alleine
durch Datenspionage und professionellen Datenhandel, sowie durch Betreiben als auch Vermieten von Botnetzen
weltweit vermutlich Umsätze im mehrstelligen Milliardenbereich. Dass natürlich auch die Industrie an solchen Entwicklungen zwangsläufig auf Kosten kollateral geschädigter Kunden profitiert, ist wohl kaum zu übersehen!

Der Verdacht liegt also nahe, dass zumindest ein Teil der heutigen Bedrohungen möglicherweise gewollt
und hausgemacht sein könnte, d.h. sowohl von den Herstellern der Zielsoftware (Betriebssysteme und Programme)
als auch einer Reihe von Securityfirmen selbst programmiert, oder zumindest in Auftrag gegeben wurde,
um ganz gezielt den Zwang des Users zu teuren Upgrades und Neukäufen zu forcieren.

Die tatsächliche Existenz eines globalen Netzwerkes oder zumindest einzelner Querverbindungen zwischen krimineller Szene und offiziell renommierter Soft- und Hardwareindustrie sollte man auf jeden Fall nicht vorschnell nur als spinnerte Verschwörungstheorie abtun!
Zwar konnte bisher in dieser Richtung noch nicht allzuviel an Fakten bewiesen werden, aufgrund der Verhaltensweisen bestimmter Firmen wie schon in einem meiner Beiträge von 2004 beschrieben, wurden z.B. beim sogenannten "
Delisting " bereits nachprüfbare Indizien erkennbar, die meiner Ansicht nach sehr wohl das Vorhandensein solcher Netzwerke zumindest in die Nähe der Wahrscheinlichkeit rücken!
Und genau
dieser Wahrscheinlichkeit sollte sich jeder normal denkende Mensch bewusst sein, bevor er sich der zahlreichen Möglichkeiten des Internets und der übrigen neuen Medien bedient, Onlinshops oder Onlinebanking nutzt, und direkt oder indirekt persönliche Daten ins Netz stellt.

(Stand 01.08.2010)

UPDATE:

Nicht nur Software und reine IT-Produkte sind vom Abwrackzwang betroffen!
Er betrifft streng genommen
alle käuflichen Produkte von der Haarbürste bis zum Automobil.
In der Regel halten heutige Produkte allerhöchstens noch 2-3 Jahre.
Das entspricht ziemlich genau dem Ablauf der zugehörigen Garantiefristen.

Daher stellt sich die Frage: Gibt es womöglich sogar ein eingebautes Verfallsdatum?
Warum gehen viele Elektrogeräte ausgerechnet kurz nach Ablauf der Garantie kaputt?
Stern TV hat den Test gemacht:

In der SternTV Sendung vom 09.05.2012 wurden z.B. defekte Drucker und TFT-Monitore deren Reparatur im Service sich angeblich nicht mehr lohnen würde
vor den Augen der Zuschauer in wenigen Minuten wieder betriebsbereit gemacht. Auch hier führten winzige Ursachen (z.B. zu klein dimensionierte Elkos in den Monitoren oder ein vermutlich in der Firmware von Druckern integrierter Blackout-Timer) zum Totalausfall der Geräte. Das hat natürlich System und soll die Kunden zum Kauf von Neugeräten zwingen.

Mehr darüber hier:
http://www.stern.de/tv/sterntv/grosser-stern-tv-test-haben-elektrogeraete-ein-eingebautes-verfallsdatum-1824016.html


In der Sendung wurde unter anderem das interessante Portal
www.murks-nein-danke.de des Berliner Diplom-Betriebswirtes (FH)
Stefan Schridde
vorgestellt, das sich ausschließlich mit dem Sammeln und Veröffentlichen der Namen von Geräten und Herstellern
von Produkten mit solch standardmäßig eingebauten"Sollbruchstellen" zum Nachteil des Kunden beschäftigt.

Motto des Portals:
" Zahllose Produkte gehen kurz nach Ablauf der Garantie kaputt. Dieser Murks muss aufhören! Wir fordern nachhaltige Produktverantwortung der Hersteller!
Wir machen hier gemeinsam Murks für alle sichtbar. Dazu brauchen wir viele Meldungen.
Melde jetzt Deine Murkserlebnisse!..."

Murks melden:
Melde Murks, damit andere davon erfahren!

(Stand 10.05.2012)


LINKS

 

A. Eigene:

Kampf der Browser   Die schwarze Liste   Die schwarze Liste 2   Die schwarze Liste 3   Windoofs XP
                 
delisting   Spycrosoft   Spycrosoft 2   winupdate   winupdate 2
                 
TOOLS   USB Wechseldatenträger   KernelEx-4.5-Beta 2        
                 

B. Fremde:

SternTV Sendung vom 09.05.2012 :

http://www.stern.de/tv/sterntv/grosser-stern-tv-test-haben-elektrogeraete-ein-eingebautes-verfallsdatum-1824016.html

 

Portal von Stefan Schridde:

www.murks-nein-danke.de

 

Microsoft Windows 98 Second Edition -Die letzte Grenze:

http://www.supportnet.de/faqsthread/2360102

 

IT - Forum Freora für Windows 9x (95, 98, 98SE)/ME:

http://www.forum.freora.de/viewforum.php?f=31

 

KernelEx-4.5-Beta2
(Ermöglicht das Installation und Ausführen einiger XP-Programme):

http://sourceforge.net/projects/kernelex/

 

W98 mit RAM bis 4GB, Cache-Spezialitäten:

http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=150020

http://www.forum.freora.de/viewtopic.php?f=31&t=3



MaximusDecim BIG IDE-HDD 137GB+ Paket:

http://www.winboard.org/forum/attachments/windows-9x-me/5728d1122675577-endlich-250gb-maxtor-win98se-voll-benutzen-bhdd10e.zip

http://www.supportnet.de/groups/5



Nandlstadt/Winfuture Updatepacks:

http://winfuture.de/downloadvorschalt,1350.html



USB Treiber (Wechseldatenträger) für Win98:

http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=67287

http://www.technical-assistance.co.uk/kb/win98se-usb-mass-storage-drivers.php

 

Boot-CDs mit wichtigen Tools
(Zb. USB Mass Storage Treiber, KernelEX, Mediaplayer 9 und DirectX 9c):

http://www.bpa23.host.sk/wupg.html#DED

http://www.msfn.org/board/topic/46581-98-fe-98-se-me-updates-patches-hotfixes/

 

Ältere Programmversionen für Win98:

http://www.oldversion.com



Tools für Win98/SE:

http://www.freora.de/component/option,com_docman/Itemid,52/task,cat_view/gid,30/

 

Bitte beachten Sie:

Falls einige dieser externen Links nicht (mehr) zum gewünschten Download oder gar ins Leere führen sollten,
bin ich gerne bereit, ihnen die gewünschten Dateien oder Infos kostenlos
per E-Mail zukommen zu lassen.
Bitte kontaktieren Sie mich dazu unter
info@techodoctor.de / Stichwort: "Abwracken"


Mein TIPP:

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen oder unter Abwrack-Zwang setzen!
Machen Sie stattdessen immer wieder mal einen ganz dicken Strich durch die Expansionspläne der Konzerne
und boykottieren Sie deren Verkaufskonzepte gezielt durch möglichst langfristige, weitere Nutzung auch Ihrer älteren Programme
und Betriebssysteme! Durch die von Herstellerseite immer wieder künstlich aufgeblähte Panikmache
bezüglich schwerer Sicherheitsmängel der älteren Systeme/Versionen sollten Sie sich dabei keinesfalls beirren lassen!
Vergessen Sie bitte nicht, dass nämlich noch wenige Monate zuvor genau
diese Systeme von den gleichen Herstellern ebenso als "sicherer"
angepriesenen wurden als ihre
damaligen Vorgänger...Und nun soll das alles nur noch gefährlicher, unsicherer Schrott sein?
Ich denke mal, da kann aber irgendwas ja wohl nicht so ganz stimmen.

Ausserdem: Jedes System lässt sich mit einem entsprechenden techischen Aufwand kompromittieren,
solange dafür ein echter Bedarf besteht.
Dieser Bedarf bezüglich der älteren Systeme dürfte mittlerweile aber eher rückläufig sein,
da nämlich auch die potentielle Angreiferszene dem aktuellen Hype folgt und sich bevorzugt auf die neuen Systeme spezialisiert hat.
Die älteren Systeme rutschen seitdem immer weiter aus dem Zielfokus und könnten mit entsprechend engen Sicherheitseinstellungen
in Zukunft durchaus weniger gefährdet sein als ihre aktuellen Nachfolger.
Ich jedenfalls werde auf meinen Seiten weiterhin die alten Systeme pflegen sowie kommentieren und vor allem abwärtskompatibel bleiben!
Dazu biete ich unter
TOOLS und insbesondere in meinem Downloadbereich zahlreiche Programme und Tipps an,
die ich Ihnen
aufgrund eigener Tests zumindest bis zu einer bestimmten Version problemlos auch für ältere Systeme empfehlen kann.
Manche dieser Tools stehen daher auch gleich in zwei oder mehreren Versionen zum Download zur Verfügung.
Bitte beachten Sie unbedingt die betreffenden Warnungen und Hinweise auf meiner Downloadseite.

Ausserdem gibt es speziell zum Thema auch einige deutschsprachige Foren ,
welche wie ich wertvolle Tipps,Tricks und Tools im Umgang mit Win 98 einschließlich entsprechender Downloads anbieten.
Bitte beachten Sie dazu meine obige
Linkliste.

Sollten auch Sie noch ein älteres System pflegen, und vielleicht sogar einige Tipps oder Links
zum Thema "alte Betriebssysteme" kennen, freue ich mich jederzeit über entsprechende Resonanz!
Kontaktieren Sie mich dazu bitte unter
info@techodoctor.de / Stichwort: "Abwracken"

 


DER TECHNODOCTOR


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